Meine Lesungen: Die gänzlich andere Art!
...gesagt getan! Im Frühsommer 2026 war es geschafft. Zwei Versionen erschienen im Berliner Workshopverlag der Autorenquelle. Die Urversion als Essay-Ausgabe mit großer Bebilderung (Digital-Painting), welche ich weitgehend nur nach den Lesungen verkaufe und eine einfachere Printversion für den Buchhandel.
Mit meinen Partnern Arthur (Deckerich), Bernd (Behrendt), Holger (Jungk) und Kian (Moghadam) startete ich im Frühjahr meine Duo-Lesungen. Die erste Lesung fand in Berlin statt. Privat buchte uns ein Mitglied des kirchlichen Mentorings in einen Lesesaal in Friedrichshain. Keine zwei Wochen später lasen wir in Neukölln und Charlottenburg. Alles lief phantastisch, unsere Lesesäle waren nahezu immer vollbesetzt. Das war eine ganz andere Präsentationsart und der Buchverkauf nach den Lesungen brachte erheblich mehr als die mickrige Marge der Angebote zweier Verlagsagenturen, ganz abgesehen von der Erlebniskultur solcher professionellen Buchlesungen. Inzwischen habe ich das Dutzend Duo-Lesungen voll, darunter besonders gut besuchte Events wie in den Städten Berlin, Leipzig, Wien, Salzburg, Innsbruck, München, Stuttgart und Köln (siehe untenstehendes Bild mit Partnerautor Bernd).
Ich kündige meine Auftritte der speziellen Lesungen immer kurzfristig an, dann aber mit gewaltigem Media-Aufwand (Plakate). Das sorgte bisher für volle Häuser, da unser ungewöhnliches Auftreten in der Gestalt und Kleidung sorgsam gewählt wurde. Den Tipp hat mir ein Berliner Media-Experte gegeben, der unsere erste Lesung akustisch gut, aber optisch nicht gut genug fand. In Salzburg feierte ich dann später eine weitere Ergänzung mit meinem Co-Partner Holger: Unsere Lesungen bekamen noch eine spezielle Backgroundmusic von Dwayne Ford. Das passte wie die Faust aufs Auge, was wir eine Woche später noch toppen konnten. Ich als als Dämonin ‚Lilith‘ im roten Kapuzen-Umhang, mein jeweiliger Partner mit gleicher, aber schwarzer Kluft als Umhang (Foto: mit Co-Autor Bernd in Köln). Ja, - das infizierte stimmungsmäßig die Leute im Saal, bevor überhaupt ein einziges Wort an unserem Lesetisch fiel. Das ausgewählte Kapitel aus meinem Roman hatte im Mittelpunkt die beiden Protagonisten ‘Lucifer & Lilith‘. Mein Partner als Co-Autor las stets Lucifer, der den Antagonisten Gottes in der Saga einnimmt, während ich die Lilith vertrat. Allerdings schrieben wir aus Unterhaltungsgründen ein paar Monologe - insbesondere bei erotischen Abläufen - in der Szenerie beim 'Untergang von Gomorra' um.
Warum schreibe ich das hier? Ob Autor(in) oder Zuhörer(in): Vollziehe Deine Lesung einmal in dieser Art, sofern sich dein Werk dafür eignet. Oder besuche als Zuhörer einmal solche Duo-Lesung. Du wirst erstaunt sein! Das muss natürlich nicht unbedingt eine Lesung von mir sein, - nein, aber eben eine Duo-Lesung! Die neue Art!